Bei kleinen Höhenänderungen verschiebt sich eine Hell-Dunkel-Kante
im Kamerabild nur um Bruchteile einer Gitterperiode. Weist das Projektionsgitter
eine sinusförmige Helligkeitsmodulation auf, so signalisiert ein
Bildelement in der Kamera eine sinusförmige Änderung. Verschiebt
man das Projektionsgitter im Projektor um eine Viertelperiode, so wird
das Bildelement nun eine kosinusförmige Abhängigkeit von
der Objekthöhe ausgeben. Der Quotient aus beiden Signalen entspricht
somit dem Tangens der durch die Höhenänderung bewirkten Verschiebung.
Mit einer Tabellenoperation kann daraus der Arkustangens gebildet werden.
Dieser stellt als Winkel- bzw. Phaseninformation die Verschiebung in
Bruchteilen der Gitterperiode dar.
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Die projizierten Linien der Flüssigkristallzellen
weisen mit der Option SINUS eine sinusförmige Helligkeitsmodulation
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